Wie sicher sind Nanomaterialien?

Ob und inwieweit die millionstel Millimeter winzigen Partikel gefährlich werden können, wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Was wirklich dahinter steckt, wird im BMBF Projekt nanoGEM „Nanostrukturierte Materialien - Gesundheit, Exposition und Materialeigenschaften" erforscht. Zentrale Fragen sind hier unter anderem:

  • Werden Nanopartikel, die z.B. in Kunststoffen enthalten sein können, wieder freigesetzt und unter welchen Umständen geschieht das? 
  • Wie beeinflussen Größe, Struktur und Oberflächeneigenschaften von Nanopartikeln eine Aufnahme in den Körper? Welche Prozesse beeinflussen dort die Verteilung oder Ausscheidung von Nanopartikeln?
  • Birgt der Umgang mit Nanopartikeln ein Risiko für Arbeitnehmer und Verbraucher? Wie ist das Risiko zu bewerten? 

Ziel von nanoGEM ist es, einen Beitrag zur allgemeinen Sicherheit der Nanotechnologie in Deutschland zu leisten, die Akzeptanz dieser Technologie durch Aufklärung zu verbessern und letztlich die ökologischen und wirtschaftlichen Erfolgsaussichten der Nanotechnologie zu fördern.

Mit 6.4 Millionen Euro Fördersumme vom BMBF und der Industrie ist nanoGEM das größte Projekt, das vom BMBF im Rahmen der NanoCare-Ausschreibung gefördert wird!

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